So vermarkten Sie jede Immobilie – 6 Tipps für die perfekte Immobilienfotografie

Vor allem wenn Sie kein gelernter Fotograf sind, wie die meisten Makler, ist der Bereich der Immobilienfotografie oft eine Schwachstelle im Vermarktungsprozess. Es ist kein Geheimnis, professionelle Immobilienfotos fördern die Vermarktung, aber kaum einer weiß, wie man es richtig angeht. Darum hier ein paar Tipps & Kniffe, kurz und knackig, die jeder befolgen kann. Und befolgen sollte!

1 Der Raum von innen
Geben Sie dem Zuschauer eine Vorstellung des Raumes. Fotografieren Sie am besten immer zwei bis drei Wände. Raumöffnungen wie Türen oder Fenster oder architektonische Besonderheiten sollten Sie immer vor die Linse holen. Tipp: Positionieren Sie sich in einer Zimmerecke und machen von da aus ein Foto. Effekt: der Raum wirkt größer, was bei 99% aller Interessenten als positiv wahrgenommen wird.

2 Außenaufnahmen – Ein MUSS bei der Vermarktung eines Hauses
Sie haben ein Einfamilienhaus zu vermarkten? Da darf eine Außenaufnahme nicht fehlen. Diese geht dem Betrachter direkt ins Herz und mit etwas Glück ist er schon vor der ersten Besichtigung in das Objekt verliebt. Besonders gut eignen sich Aufnahmen des Gartens und der Terrasse, inklusive Tischdecke und Kissen. Sie vermitteln ein heimisches Gefühl und erinnern an tolle Sommertage!

3 Liegt die Kamera richtig in der Hand?
Was nützt Ihnen aber all das Know-how, wenn Sie nicht wissen, die Sie die Kamera halten sollen? Hier ein paar wertvolle Tipps: Verwenden Sie ein Weitwinkel-Objektiv. So erhalten Sie einen viel größeren Bildwinkel und können ohne Probleme auch kleine Räume fotografieren. Nutzen Sie kein Weitwinkel-Objektiv bekommen Sie nur ein Fenster oder eine Wand aufs Bild. Der Betrachter erhält keine Vorstellung des Raumes und verliert schnell sein Interesse.
Halten Sie die Kamera immer genau gerade, wenn nötig mit einem Stativ. Ansonsten entstehen stürzenden Linien. So nennt man es, wenn es aussieht, als ob die senkrechten Innen-/Außenkanten nach oben oder nach unten hin zusammenlaufen. Unbewusst wird die Aufmerksamkeit des Betrachters darauf gelenkt, anstatt auf die Beschaffenheit des Raumes.

4 Blenden Sie die Gitterlinien ein
Das Einblenden der Gitterlinien hilft Ihnen, die Kamera horizontal waagrecht so halten. So passieren Ihnen keine Aufnahmefehler. Bei zentralen Perspektiven muss die Kamera exakt waagrecht gehalten werden. Orientierungshilfen können Möbelkanten oder Fliesenfugen sein.

5 Farben sind das A und O
Wie sollte es anders sein bei Fotos? Die richtigen Farben sind enorm wichtig. Die schönsten Immobilien können durch eine falsche Farbdarstellung ruiniert werden. Achten Sie daher auf den automatischen Weißabgleich, der bei den meisten Kameras gut funktioniert. Dieser sorgt dafür, dass ein weißes Blatt Papier auch weiß bleibt.

6 Licht, Licht und nochmals Licht
Die Lichtverhältnisse müssen einfach stimmen – sonst werden es keine ansprechenden Immobilienfotos. Daher ist das Wetter ein wichtiger Faktor bei der Objektfotographie. Versuchen Sie stets bei Sonnenschein zu fotografieren. Klar, an manchen Tagen oder in manchen Wochen hat man keine Chance, denn dem Wetter gegenüber ist man machtlos. Schalten Sie also immer, ob die Sonne scheint oder nicht, alle Lampen im Objekt an. Öffnen Sie alle Vorhänge und Jalousien. Auf Blitzlicht sollen Sie dagegen verzichten. Dies führt zu unschönen Reflexen auf den Fotos.

Viel Spaß beim Ausprobieren!