Bochum Hamme

Im Stadt­bezirk Bochum-Mitte liegt der Stadtteil Hamme mit der Postleitzahl 44809. 15.389 Einwohner leben hier auf knapp 6 km². Im Norden grenzt Hamme an Hofstede, im Nordwesten an Hordel, im Westen an Günnigfeld, Watten­scheid und Westenfeld. Im Süden befindet sich Wiemel­hausen und im Osten grenzt die Innen­stadt an Hamme.

Versorgung

Alle Einkaufs­mög­lich­keiten des täglichen Bedarfs wie Super­märkte, Ärzte und Apotheken sind vorhanden. Sie liegen vor allem entlang der Dorstener Straße. Von dem Stadtteil Hamme gelangen Sie mit der Straßen­bahn­linie 306 und mit dem Auto schnell in die Bochumer Innen­stadt. Außerdem verfügt Hamme über einen direkten Anschluss an die A40, sodass umlie­gende Stadt­teile schnell erreicht werden.

Draußen im Grünen

In Hamme sind viele Grünflächen und Klein­gärten zu finden, wie zum Beispiel der Park Hamme. Der Spiel- und Bolzplatz für Kinder und die großen Grünflächen zählen zu den Highlights des Hammer Parks. Größere Grünflächen finden Sie im angren­zenden Westpark oder im Stadtpark, wo auch der Tierpark Bochum liegt. Hier finden Familien mit Kindern ein hervor­ra­gendes Ausflugsziel.

Ein Stück Kultur

Durch den Stadtteil Hamme führt die Dorstener Straße, eine der neun Ausfall­straßen Bochums. Sie bildete die Verlän­gerung der Gahlen­schen Kohlen­straße und diente dem Transport von Stein­kohle, die an der Ruhr gefördert wurde. Im Zentrum von Hamme ist die Herz-Jesu-Kirche zu finden, wo täglich die drei Gussstahl­glocken zu hören sind. In Bochum gegossene Gussstahl­glocken finden Sie in der Epiphanias-Kirche. Zu dem damals modernen Baustil gehörten diese drei Kirchen­glocken, die in der Glocken­gie­ßerei nahe des Bochumer Vereins gegossen worden sind. Diese besondere Kirche wurde 2010 als einzige Kirche in einem städti­schen Raum in das System der deutschen Autobahn­kirchen aufge­nommen. Zu den ältesten Bergwerken in Bochum gehört die ehemalige Zeche Caroli­nen­glück in Hamme. Diese – bis 1870 Zeche Glückauf genannte Zeche – war eine der ersten im Ruhrgebiet. 1964 wurde sie still­gelegt. Heute erinnern das Streben­gerüst und der Malokowturm an das Stein­kohlen-Bergwerk. Diese dienen der zentralen Wasser­er­haltung. In Hamme ist zudem die sogenannte Speck­schweiz zu finden. Dieses Altbau­viertel zwischen dem Bergbau­museum und dem Bahnhof Hamme zieht zunehmend Studenten und junge Familien an.

Bildung

Mit mehreren Kinder­gärten und Grund­schulen ist Hamme für Familien hervor­ragend geeignet. Weiter­füh­rende Schulen und die Ruhr-Univer­sität sind in kurzer Zeit erreichbar. Die Bevöl­ke­rungs­dichte von Hamme liegt bei 2.582 Einwohner/km². In Hamme sind ca. 480 Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser zu finden, insgesamt gibt es jedoch 1.670 Wohnge­bäude.