ArtikelbildWo und wie erhalte ich die günstigsten Bauzinsen?

Wenn Sie eine Immobilie finan­zieren, geht es dabei in der Regel um sechs­stellige Beträge. Das heißt auch, dass sie je nach Höhe der Zinsen mehrere tausend oder gar zehntausend Euro mehr oder weniger zahlen, je nachdem, wie viele Zinsen Sie zahlen. Aber wie finden Sie die günstigsten Zinsen? Die Antwort auf diese Frage klingt zunächst ganz einfach: Indem Sie Angebote vergleichen. Aber wie gehen Sie dabei genau vor, was brauchen Sie und wo vergleichen Sie?

Was brauche ich für den Zinsver­gleich?

Da die Kondi­tionen der Baufi­nan­zierung so stark von den Umständen abhängen, können Sie natürlich auch nicht pauschal sagen, welche Bank am günstigsten ist. Statt­dessen müssen Sie diese Umstände mit einbe­ziehen. Die folgenden Angaben benötigen Sie dazu:

  • Wo liegt die Immobilie/wo soll sie liegen? Die Postleitzahl ist wichtig für eine Lage-Einschätzung der Bank.
  • Wie viel Eigen­ka­pital bringen Sie ein? Wie viel leihen Sie?
  • Wie viel soll die Immobilie insgesamt kosten oder wie hoch ist Ihr Budget?
  • Wie lange soll die Zinsbindung sein?
  • Wichtig: Wie hoch soll die Tilgung sein?

Ich habe nun ein Zinsan­gebot. Ist es realis­tisch?

Zunächst einmal handelt es sich bei Ihrem Angebot um eine erste Übersicht – besonders dann, wenn es noch nicht auf eine konkrete Immobilie bezogen war. Für ein ganz exaktes Angebot muss die Bank Ihre und die Unter­lagen der Immobilie eingehend prüfen. Zumindest die Richtung zeigt Ihnen das Angebot aber an.

Worauf muss ich neben den Zinsen noch achten?

„Nur“ gute Zinsen reichen nicht aus. Auch die Vertrags­kon­di­tionen müssen passen. So kann etwa ein kosten­loser Wechsel des Tilgungs­satzes enthalten sein oder nicht. Achten Sie außerdem nicht nur auf die Zinsen, sondern besonders auch den im Angebot enthal­tenen Tilgungssatz. Dieser kann nämlich zu Ihren Ungunsten niedriger ausfallen. So sehen die Kosten auf den ersten Blick gering aus, dafür zahlen Sie aber weniger ab.

Wo kann ich am besten Zinsen vergleichen?

Dazu gibt es im Internet zahlreiche Vergleichs­portale. Sie sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass Sie sich hier nicht auf die Ergeb­nisse verlassen können und es sich häufig um Lockan­gebote handelt. Deshalb sollte Ihr erster Weg zu einem quali­fi­zierten und – besonders wichtig – banken­un­ab­hän­gigen Berater führen. Der kann Ihnen zunächst Ihren Kredit­rahmen ausrechnen und dann, auf eine konkrete Immobilie bezogen, das bestmög­liche Angebot vorlegen. Dabei arbeitet er auch mit Strategien, die man als Privat­ver­braucher im Internet gar nicht anwenden kann. So holt er das Beste für Sie heraus.

Unser Tipp

Sind Sie auf der Suche nach einer günstigen Immobi­li­en­fi­nan­zierung? Gerne helfen wir Ihnen weiter und nennen Ihnen geprüfte Partner, Tipps und Tricks.

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